
Die Gruppe Gehrden-Benthe e.V. des NABU engagiert sich seit vielen Jahren für die Erhaltung der Natur und der Umwelt. Wir sind in verschiedenen Bereichen aktiv, immer in Kontakt mit den zuständigen Behörden, ob es um saubere Energiegewinnung geht, oder um die Bereicherung unserer schönen Landschaft. Immer das Ziel vor Augen, die Umwelt muss für alle stimmen: Pflanzen, Tiere und Menschen.
Wir kümmern uns um Streuobstwiesen, um das Regenrückhaltebecken am Langen Feld und die Haferriede, aber auch um Hecken und um Standorte mit seltenen Pflanzen und Insekten. Im Erlebnisgarten im Ziegeleiweg werden Kinder und Jugendliche zusammen mit Ziegen, Hühnern und Gänsen an die Natur, aber auch an Kreisläufe zur Nutzung der Kulturlandschaft herangeführt.
Wir nehmen Stellung, melden uns zu Wort, ob es um Biogas- oder Windkraftanlagen, oder um den Schutz von Wegrainen geht. Wir bieten Exkursionen an, um das Verständnis für die Natur zu fördern. Mit zahlreichen Pflegeaktionen kümmern wir uns um den Erhalt unserer wertvollsten Standorte. Die Gruppe von Aktiven und Interessierten trifft sich einmal im Monat und wir freuen uns über alle die mitmachen möchten. Termine werden in der Presse oder auf der Homepage bekannt gegeben.
Unsere Vorsitzende, Gisela Wicke,
gleichzeitig stellvertretende Vorsitzende des NABU Niedersachsen, wurde am 11. März 2025 für ihr langjähriges, leidenschaftliches Engagement für den Naturschutz mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. mehr
Hier finden Sie alle Termine in Gehrden, Βenthe und Umgebung. mehr
Eigentlich sollte es in diesem Frühjahr ganz klassisch zugehen: Balkon und Terrasse sollten ein neues Gesicht bekommen. Doch bei den Modernisierungsarbeiten machten wir eine faszinierende Entdeckung, die unsere Pläne kurzerhand änderte. mehr
Gehrden, 22.05.2026
Am Samstag, den 9. Mai 2026, machte sich eine Gruppe naturbegeisterter Mitglieder unserer NABU-Ortsgruppe auf, um die heimische Vogelwelt im
südöstlichen Bereich von Gehrden zu erkunden. Der Fokus dieser Exkursion lag ganz auf den erwachenden Frühjahrsstimmen und den ersten Rückkehrern aus den Winterquartieren.
Das Untersuchungsgebiet erstreckte sich rund um das Regenrückhaltebecken und schloss auch die angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen sowie die Park- und Grünflächen im Bereich des Beethovenrings mit ein. Bei bestem Maiwetter konnten die Teilnehmer eine beeindruckende Vielfalt an Arten sowohl hören (Gesang) als auch direkt beobachten.
Insgesamt konnten während der Exkursion über 30 verschiedene Vogelarten nachgewiesen werden. Besonders erfreulich war die hohe Aktivität der Grasmücken und das unverkennbare Rufen des Kuckucks. Auch die Luftjäger wie Mauersegler und Schwalben sind sichtlich in Gehrden angekommen.
Arten, die wir durch ihren Gesang nachweisen konnten:
Fitis, Zilpzalp, Kohlmeise und Nachtigall
Mönchsgrasmücke, Dorngrasmücke und Gartengrasmücke
der unverkennbare Ruf des Kuckucks
sowie Rotkehlchen (Gesang unsicher)
Arten, die wir sowohl hören als auch direkt beobachten konnten:
Amsel, Feldlerche, Haussperling und Türkentaube
Arten, die wir direkt im Gebiet beobachtet haben:
Die Rabenvögel: Elster, Rabenkrähe und Dohle
Die Luftjäger: Mauersegler, Rauchschwalbe und Mehlschwalbe
Weitere Entdeckungen: Goldammer, Stockente, Schwarzkehlchen, Star, Bachstelze, Sperber und Hausrotschwanz
Hinweis: Weitere typische Arten des Gebiets wie Blaumeise, Waldlaubsänger, Grünspecht, Buntspecht, Schwarzspecht, Buchfink, Grünfink, Gimpel, Kernbeißer, Kleiber, Baumläufer (Garten-/Waldbaumläufer), Ringeltaube, Hohltaube, Zaunkönig, Eichelhäher, Kolkrabe, Singdrossel, Heckenbraunelle, Graugans und Teichhuhn wurden im Gebiet dokumentiert oder flogen angrenzend vorbei.
Ein voller Erfolg für den lokalen Naturschutz
Die Exkursion hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig strukturreiche Ortsränder mit Hecken, Grünflächen und Wasserstrukturen wie dem Regenrückhaltebecken für unsere heimische Fauna sind. Das dichte Nebeneinander von Offenland-Arten wie der Feldlerche und typischen Siedlungsvögeln macht den Südosten Gehrdens zu einem wertvollen Lebensraum.
Ein herzlicher Dank gilt Andreas Müller für die Organisation und die akribische Protokollierung der Ergebnisse!
Du hast auch Lust bekommen, mit uns die Natur vor der Haustür zu entdecken? Die nächsten Termine findest du in unserem NABU-Programm 2026. Wir freuen uns auf dich!
Nachdem er in den 70er Jahren schon auszusterben drohte, hat sich sein Bestand in den letzten Jahren soweit erholt, dass in der Vergangenheit schon vor Maikäfer-Plagen gewarnt wurde. Auch für dieses Jahr wird so mancher Orts wieder ein so genanntes Maikäfer-Jahr prognostiziert und vor massenhaftem Auftreten gewarnt.